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Die Pseudodiskussion ?ber Medienerziehung
Die aktuelle Diskussion ?ber den Gebrauch von Computerspielen scheint vor allem Unterst?tzern und Verharmlosern ein Forum zu bieten.  Die Gefahren, die von einem zu fr?hen bzw. zu exzessivem Gebrauch von Bildschirmmedien, vor allem von TV-Angeboten und Computerspielen ausgeht, sind in vielen reliablen (Langzeit-)Studien eindeutig belegt. Diese Ergebnisse tauchen jedoch selten in den offiziellen Debatten auf. Das liegt daran, dass es der Computerspiele- und Software-Industrie gelungen ist, ?ber Politiker und Wissenschaftler ihre Position in die ?ffentlichkeit zu transportieren.

Einige Hinweise zur Vernetzung zwischen Industrie, Wissenschaft und Politik finden Sie hier:
Die PISA-Verlierer - Opfer ihres Medienkonsums
Ein schlechtes Buch und ein massiver Plagiatsvorwurf
Diese Seite des Kriminalistischen Forschungsinstituts Niedersachsen macht deutlich, wie ?wissenschaftlich? Bef?rworter von Computer- und Onlinespielen arbeiten.

Die Rechercheergebnisse unseres Institutes zum Thema finden Sie hier.

Folgende Seiten auf einem schweizer Portal bietet weitere Informationen ?ber die oben erw?hnten Verstrickungen und stellen gleichzeitig die problematischen Folgen eines zu fr?hen Mediengebrauchs dar:

Gewaltorientierte Computerspiele ? politische Strategien der Parteien

Killerspiele im Diskurs zwischen Wissenschaft und Praxis

Verharmlosung von Gewaltspielen muss aufh?ren!

Zur Wirkung von Bildschirmmedien sind reliable Informationen vorhanden:
Viele aktuelle Forschungsergebnisse bieten die Artikel von Prof. Dr. Manfred Spitzer, in denen auch die  Strategien der Industrie deutlich und pseudo-wissenschaftliche Ergebnisse entlarvt werden.

Forschungsergebnisse der Charit? Berlin zum Thema Internet-Sucht.

Eine L?ngsschnitt-Betrachtung des Zusammenhangs am Beispiel des Konsums gewalthaltiger Bildschirmspiele:
http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2006/773/pdf/moeller_diss.pdf

Kritische Anmerkungen von Prof. Dr. Pfeiffer mit weiteren Forschungsergebnissen zur Wirkung von Computerspielen:
Offener Brief des KFN zur Sachverst?ndigen Anh?rung im Bundestag

Forschungsergebnisse des Ifo-Instituts zur Wirkung von Computerspielen vor allem auf die Lernf?higkeit von Kindern und Jugendlichen:
Computer k?nnen das Lernen verhindern

Die Stanford-Studie zeigt welche positiven Effekte durch eine Reduktion der elektronische-Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen erzielt werden k?nnen:
Medienerziehung - Folgerungen aus der Stanford-Studie

Die Forschungen des amerikanischen Wissenschaftlers Craig Anderson beleuchten die Auswirkungen von gewalthaltigen Computerspielen auf Kinder und Jugendliche. Ein kurze Zusammenfassung und Rezensionen zum Buch finden sie hier:
Violent Video Game Effects on Children and Adolescents

Eine Buchempfehlung mit weiteren Ergebnissen aus der Medienwirkungsforschung:
Da spiel ich nicht mit! (Buchinformation)

Weitere Forschungsergebnisse finden sich im Artikel ?Computer - Spielerisch in die Gewaltfalle? in der GEO Wissen Ausgabe Nr. 41 05/08, welcher die Wirkung von gewalthaltigen Computerspielen deutlich herausstellt:
www.geo.de/GEO/heftreihen/geo_wissen/57111.html

In entprechendem Licht sind folgende Werbestrategien zu sehen:
Hier wird suggeriert, ein m?glichst fr?hes Heranf?hren von Kindern- und Jugendlichen an elektronische Medien (Computer, Internet) sei w?nschenswert. Dabei gibt es keinen einzigen wissenschaftlichen Beweis daf?r, dass dieses Vorgehen Medienkompetenz bef?rdere ? lediglich das Gegenteil ist bewiesen.
Die hier angegebenen Links sind ausdr?cklich keine Empfehlungen:

One Laptop per Child

www.schulen-ans-netz.de (Microsoft)

www.schlaumaeuse.de (Microsoft)

www.mediasmart.de

SIN - Studio im Netz

u.v.m.

Empfohlen wird jedoch die Unterst?tzung dieses Aufrufs gegen Mediengewalt, den bereits viele interessierte B?rger unterzeichnet haben und der in der Medienindustrie f?r Nervosit?t sorgt, wie man an aktuellen PR-Kampagenen (s. Focus 6/2009, S.64: "So lernen ist voi l?ssig") sehen kann:

 K?lner Aufruf gegen Mediengewalt

© Institut für Medienverantwortung, Erlangen 2008

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