Um ein Absch?tzen von Wirkungspotenzialen medialer Darstellungen m?glich zu machen, reichen rein inhaltsanalytische Ans?tze der Medienforschung niemals aus. Darum beziehen wir Aspekte wie Raum- und Anordnungsfragen, Schnitt-, Bild- und Satzbauanalysen sowie metaphorische Konzepte und einiges mehr in das Untersuchungsspektrum des Medienangebots mit ein.
Auch muss eine Analyse des situativen Kontextes, in den ein Beitrag immer hinein platziert wird, vorgeschaltet werden. Das hei?t die vorherrschende Stimmung soll nicht als Resultat einer Art von Darstellung verstanden werden, sondern als ein mit entscheidender Faktor, wie ein Beitrag aufgenommen wird ? sprich auf welchen N?hrboden er potenziell f?llt.
Medien bedienen sich vor allem des subjektiven Zeichensystems Sprache. Darum bedarf diese unserer besonderen Aufmerksamkeit, denn bereits in der Wortwahl steckt eine Entscheidung f?r eine Perspektive auf einen Sach-verhalt. Bei der Wortkritik alleine d?rfen wir aber nicht stehen bleiben, um die Konstruiertheit unserer Vorstellungen von der Welt aufzudecken.
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